ApoRed wurde wegen des Bombenpranks im Juli 2016 nun zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Der skandalträchtige YouTuber Ahmed Ahadi, besser bekannt als ApoRed, wurde im zweiten Anlauf vom Hamburger Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von 7 Monate auf Bewährung verurteilt. Zudem wurde er zu 200 Sozialstunden verdonnert. Absolviert ApoRed die Sozialstunden nicht oder lässt sich erneut was zu schulden kommen, kann das Gericht die Bewährung widerrufen und die Haft vollstrecken.

 

„Rennt lieber, wenn euer Leben was wert ist.“

„30 Sekunden habt ihr alle Zeit. Rennt lieber, wenn euer Leben was wert ist“, rief ApoRed den erschreckten Passanten entgegen in deren Menge er eine Tasche warf. Eine Zeugin gab vor Gericht an, sie werde das niemals vergessen. „Das Gefühl, dass das Leben gleich vorbei sein wird.“ Ahadi entschuldigte sich bei der Frau. „Das war sehr sehr dumm von mir.“

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Weitere Anzeigen von Cinemaxx und McDonalds

ApoRed konnte das Amtsgericht nun als freier Mann verlassen. Allerdings: Weitere Anzeigen sind noch offen. Gegenüber dem SPIEGEL bestätigten McDonalds und Cineamaxx, dass Anzeigen aufgegeben wurden, nachdem der YouTuber sich Nachts heimlich und ohne Erlaubnis in den Räumen der Unternehmen hat einschließen lassen. Eine Anzeige von Ikea aus gleichem Grund vwurde allerdings inzwischen vom Gericht eingestellt.

Beitragsbild: ©ApoRed

Florian

Florian

Florian ist TubeNOW-Portalleiter und langjähriger Webvideo-Beobachter. [email protected]

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