In der neuen Webserie der Bundeswehr werden Soldaten bei ihrem Auslandseinsatz in Mali begleitet. 

 

Die Kamera begleitet acht Soldaten im Alter zwischen 20-40 Jahren, die am UN-Einsatz Minusma, im Westen Afrikas, teilnehmen. So zeigt die Serie die Soldaten im Einsatz, während der Vorbereitungen und bei der Rückkehr nach Deutschland.

Die Serie soll ein „transparentes und authentisches Bild“ vom Leben in Mali vermitteln, so die Bundeswehr.  Hauptdrehort der Serie ist das Bundeswehr-Camp Castor in Mali.Dort werden seit einigen Jahren bis zu eintausend Angehörigen der Bundeswehr stationiert.

 

Zur Webserie veröffentlicht die Bundeswehr den „MaliBot“

Der „MaliBot“ ermöglicht Zuschauern über den Facebook-Messenger einen direkten Kontakt und bietet außerdem weitere Informationen, Bilder und Videos.

 

„Mali“ wird zwei Monate lang, vier Mal wöchentlich laufen

Die Webserie ist ab Montag, dem 16. Oktober 2017, ab 17 Uhr bei Youtube auf dem Kanal zu sehen. Von Montag bis Donnerstag wird es zwei Monate lang, täglich eine neue Folge geben. Insgesamt gibt es 40 Folgen.  Zusätzlich erscheint jeden Samstag eine Dokumentation auf dem Serienkanal.

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Die Webserie ist der Nachfolger von „Die Rekruten“

Mit der neuen Youtube-Serie will die Bundeswehr an den großen Erfolg von „Die Rekruten“ anknüpfen. In „Die Rekruten“ wurden Nachwuchssoldaten bei der Grundausbildung mit Kameras begleitet.  Alle Folgen gibt es hier. Laut der Bundeswehr hatte der Youtube Kanal währenddessen zeitweise 270.000 Abonnenten, die produzierte Serie über 44 Millionen Aufrufe. Über 40 Prozent der 14-29 Jährigem schauten sich das Format an.

 

Bereits vor dem Start erste Kritik

Schon bei der Webserie „Die Rekruten“ gab es deutlich Kritik, nun wird auch die Nachfolgeserie vor dem Start kritisiert. Ilka Hoffmann, Vorsitzende der GEW, sagte, dass der Trailer aussehen würde, als wenn es bei einem Auslandseinsatz auf den Abenteuerspielplatz geht. Eine solche Serie sei dem Ernst der Lage nicht angemessen, so Hoffmann weiter. Dirk Feldhaus, Beauftragter für die Kommunikation der Arbeitgebermarke Bundeswehr, entgegnete: „Wir wollen die Scheu und die Bedenken vor Auslandseinsätzen abbauen, indem wir ein realistisches Bild von den Auslandseinsätzen zeigen, auch den banalen, langweiligen Alltag im Camp.“

 

Beitragsbild: © Bundeswehr

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