Rund um das Spiel Counter Strike: Global Offensive sorgt momentan ein großer Glücksspiel-Skandal für Aufsehen.

Counter Strike: Global Offensive sorgt normalerweise bei den Spielern eher für stundenlangen Spaß. Doch nun wurde ein großer Skandal um den Ego-Shooter bekannt. Bei diesem geht es um das Glücksspiel. Es gab bereits vor einiger Zeit etliche Internetseiten, welche das Wetten auf einzelne Counter-Strike-Matches ermöglichten, doch in den vergangenen Monaten erlangte ein neues Format große Popularität:

Bei diesem Format der Glücksspiel-Internetseiten für Counter Strike: Global Offensive ist es den Nutzern gestattet, virtuelle Güter wie beispielsweise Skins für Waffen auf das Spiel zu setzen, ohne dass sie sich dabei verifizieren müssen. Das bedeutet, ohne dass der Nutzer gesetzestechnisch überhaupt zum Glücksspiel befugt ist, kann er dies auf den Websites betreiben. Michael John McLeod hatte diesbezüglich bereits eine Klage eingereicht, in welchem er Valve, dem Publisher und Entwickler von Counter Strike: Global Offensive unterstellte, dass durch das Spiel ein großer illegaler Glücksspiel-Markt entstanden sei.

Kürzlich wurde bekannt, dass die kritisierten Glücksspiel-Seiten von YouTubern beworben wurden, ohne dass sie in ihren Videos bekanntgaben, dass sie selbst Teilhaber dieser Seiten sind und somit die Werbung nur machen, um damit Geld zu verdienen. Dies deckte der YouTuber h3h3Productions auf. Man konnte im Handelsregistereintrag einer der Websites sehen, dass sich eine Gruppe von YouTubern und Twitch-Streamern hinter der Seite verbirgt. Nach und nach deckte er in seinem Video diesen Vorfall auf und stellte die Gruppierung an den Pranger.

Der CS:GO YouTuber ProSyndicate hat sich bereits über Twitter bei seinen Fans und Zuschauern entschuldigt und verspricht nun mehr Transparenz für die Zuschauer.

Besonders prekär ist, dass Valve nichts gegen die Glücksspiel-Seiten unternimmt, sondern diese sogar unterstützt, womöglich da sie an dem Skin-Verkauf Unmengen an Geld verdienen. Sie ermöglichen den Seiten exklusiv einen erleichterten Handel, ohne dass die Nutzer nicht – wie normal üblich- jede einzelne Transaktion für einen Handel mit dem Smartphone oder der Email bestätigen müssen.

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