Schalke 04 kauft sich League of Legends Profi-Team - TubeNOW - Webvideomagazin
Schalke League of Legends

Nach dem VFL Wolfsburg, der ein eigenes FIFA 16-Team besitzt, beteiligt sich nun der nächste Top Club aus der Bundesliga an eSports, denn von nun an wird die League of Legends-Mannschaft „Elements“ für den FC Schalke 04 antreten.

Dass eSports immer beliebter wird, ist kein Geheimnis mehr und zeigte sich zuletzt, als der TV-Sender ProSieben Maxx Anfang Mai bekannt gab, ab 1. Juni die Counter-Strike-Liga “ELEAGUE” ins Fernsehprogramm aufzunehmen. Auch große Sportvereine, wie der Fußballbundesligist VFL Wolfsburg, zeigen Interesse und nehmen Teams im eSport-Bereich unter Vertrag. Nun steigt der nächste Bundesligaverein in das Geschäft ein: Der FC Schalke 04 kauft sich das League of Legends-Team „Elements”, inklusive des Trainers. Die Mannschaft wird also zukünftig für den Verein aus dem Ruhrpott antreten. Dies bestätigte der Verein nun.

Unter den verpflichteten Mitgliedern tummeln sich vier der eigentlichen fünf Spieler. In der Mid-Lane nahm der Verein eine Umstellung vor, bei der von nun an Hampus „Fox“ Myhre eingesetzt wird. Der Trainer des Teams, Patrick „Nyph“ Funke, wurde ebenfalls übernommen.

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Das Septett ist eines der besten LoL-Teams und gewann 2014 überraschend das Finale der “European League of Legends Championship Series” (EU LCS) gegen “Fnatic”, die Favoriten des Turniers. Zu diesem Zeitpunkt hießen sie noch „Alliance“. Nach vielen erfolglosen internen Umstrukturierungen suchte man bei “Elements” schon lange nach jemandem, der das gesamte Team aufkauft, um einen Neustart zu wagen. Mit dem FC Schalke 04 hat man diesen nun gefunden und man hofft, dass die Neuerungen Früchte tragen werden.

Moritz Beckers-Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Schalke 04 Arena Management GmbH, sagte zum kauf des Teams Folgendes: „Esport hat in den vergangenen Jahren ein hohes Maß an Professionalisierung erfahren. Diesen Prozess wollen wir beschleunigen. Wir werden unseren Spielern ideale Trainingsbedingungen bieten und sie in ihrer Entwicklung fördern. Dabei machen wir keine halben Sachen und werden sie voll und ganz in den Verein integrieren.“

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