Webvideopreis 2017

Die European Web Video Academy gab erste weitreichende Neuerung bezüglich des Webvideopreises bekannt.

Die Webvideobranche weitet sich stetig aus und so auch der Webvideopreis. Gestartet ist die Preisverleihung im Jahr 2011 mit einer Veranstaltung vor 350 Gästen in einem Essener Kino. Im Jahr 2017 fand die Verleihung bereits vor 3700 Gästen im ausverkauften ISS Dome in Düsseldorf statt. Kürzlich kündigte die Veranstalter an, sich für 2018 noch weiter vergrößern zu wollen. Das alles unter dem Arbeitstitel: Webvideotage 2018.

Wie Markus Hündgen auf Videopunks.de schrieb, soll sich für 2018 unter anderem folgendes verändern:

Angekündigt ist zunächst eine Veränderung im Votingsystem. So fällt der Social Media Vote im kommenden Jahr weg. Das komplette Zuschauervoting wird über die Homepage laufen.

Zudem gestehen die Veranstalter des Webvideopreises sich ein, dass 25 Kategorien, in denen die Preise 2017 verliehen wurden, zu viel waren. Die Kategorieanzahl soll daher reduziert werden.

Außerdem ist eine Überarbeitung der Verfassung geplant. Im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung wurde viel darüber gestritten und diskutiert, was der Webvideopreis ist und sein will. So möchte sich der Webvideopreis klarer positionieren und das auch nach außen hin klar kommunizieren.

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Der Webvideopreis hat mit seiner großen Reichweite auch eine große Verantwortung, dessen sich die Veranstalter bewusst sind. So wollen sie sich im nächsten und in den kommenden Jahren auch stärker politisch positionieren. Zuletzt geschah dies im Zusammenhang mit dem Konflikt mit den Landesmedienanstalten bezüglich der Rundfunklizenzen. Der Webvideopreis bezieht sich dabei auf seine Grundidee: “Jeder hat das Recht, sein eigenes Publikum zu finden.“

Abschließend möchte die Preisverleihung mit der kommenden Veranstaltung eine Bühne und ein Netzwerk für Videomacher und zukünftige Preisträger schaffen. So soll der Webvideopreis zusammen mit Community Events wie dem Videocamp im nächsten Jahr ein großes Erlebnis werden.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich einiges verändern wird. Der Webvideopreis lässt nämlich außerdem durchblicken, dass die Location sich im kommenden Jahr stark von den bisherigen Veranstaltungsorten abheben wird. Was weiterhin für die Webvideotage geplant ist, bleibt abzuwarten.

 

Chrisi

Chrisi

Chrisi ist eine medienbegeisterte Studentin. Seit 2014 betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal und beschäftigt sich mit der Webvideobranche. [email protected]

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