Videodays 2016 in Köln - Die besten Videodays aller Zeiten? - TubeNOW - Webvideomagazin
Videodays2016 Köln

Die achten Videodays wollte vor allem am Show-Day mehr bieten und besser sein als die Jahre zuvor. Mit zwei Shows und dem VideoVisionSongContest (ViViSoCo) war es vor allem eins: Lang.

Bemüht hat man sich, das war offensichtlich. Das Bühnenprogramm, das in diesem Jahr wesentlich mehr bieten sollte, war letztlich ähnlich wie die Jahre zuvor. Die Musik und die Künstler sind eben nicht berauschend und die meisten von ihnen sind auch keine Vollblutmusiker. Das merk man. Mit dem VideoVisionSongContest wurde versucht, auch neuen noch unbekannten Talenten eine Bühne zu bieten. Zehn frische Stimme sangen um die Wette, per App konnte abgestimmt werden, welcher Auftritt am ehesten überzeugte. Sicherlich standen gute Nachwuchsmusiker auf der Bühne, aber auch hier war der Unterhaltungsfaktor, aus meiner Sicht, mäßig. Zudem wurde, wie inzwischen üblich, der „Golden Play Button“ an neue Abo-Millionäre vergeben. Wer auf der Videodays-Bühne ausgezeichnet wurde, könnt ihr hier nachlesen.

Hübsche Bühne, ein wenig Pyrotechnik und Die Lochis oder auch ApeCrime machen eben keine grundsätzlich gute Show. Die anwesenden Zuschauer hatten ihren Spaß, keine Frage, aber objektiv betrachtet, war das durchschnittliche Kost. Aber die Videodays zeigten, dass sie mehr sein wollen als ein reines Community-Treffen.

Relevant
Diese YouTuber sind auf den Videodays 2016

Über den Community-Day als solchen braucht es wenig Worte. Lange Schlangen, viele Autogramme und Selfies. Das gleiche wie die Jahre zuvor.

Die Videodays sind eben die Videodays – nicht mehr aber auch nicht weniger

Mit 12.000 Besucher verzeichneten die Videodays ein minus von 3.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr, was Christoph Krachten, Geschäftsführer der Videodays GmbH, der Expansion der Veranstaltung zuschrieb. Konkret bedeutet das, dass die Videodays dieses Jahr noch in Potsdam, München, Hamburg und Zürich stattfinden wird. Man rechne insgesamt mit rund 25.000 Besuchern.

Trotz oder gerade wegen Bibi, ApeCrime, Die Lochis und etlichen anderen bekannten Stars der Szene, waren die Videodays eben die Videodays. Die Show war größer und ambitionierter, aber eben nicht wirklich besser. Der Community-Day war gefühlt geordneter, aber letztlich eben auch nur der Community-Day. „Die besten Videodays aller Zeiten.“, gab Krachten den anwesenden Journalisten zu verstehen. Die ambitioniertesten Videodays, das waren sie schon, aber weder besser noch schlechter als zuvor.

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