die Lochis Webvideopreis

Mit Preisen in drei Kategorien war Julien Bam der Gewinner des Abends. Auch viele andere Webvideoschaffende nahmen Preise mit nach Hause. drei Stunden Galaveranstaltung mit Verleihung der Webvideopreise in 25 Kategorien und zusätzlich einigen musikalischen Liveacts. So war die Gala 2017.

1. Juni 2017 – Zum bereits 7. Mal wurden die Webvideopreise vergeben. In diesem Jahr im ausverkauftem ISS Dome in Düsseldorf vor 3700 Gästen.

Es wurden Preise in 25 verschiedenen Kategorien vergeben, darunter „Comedy“, „Vlog“, „Journalism“ und „Person of the Year“. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es in einem Zeitfenster von mehreren Wochen die Möglichkeit auf verschiedenen sozialen Netzwerken, sowie der Webseite des Webvideopreises für die jeweiligen Favoriten einer Kategorie zu voten. Das Gesamtergebnis ergab sich dann jeweils zur Hälfte aus den Communityvotings und dem Academyvoting.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Barbara Schöneberger.

 

Die Highlights

Gewinner des Abends war Julien Bam der gleich drei Kategorien für sich entscheiden konnte. Er nahm die Preise für „Social Influencer Campaign“, „Interactive“ und „Community“ mit nach Hause. Auch Vlogger und Gamer Felix von der Laden alias Dner konnte auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken. Der 22-jährige gewann die Preise für die Kategorien „Vlog“ und „Person of the Year – Male“. Das Gegenstück dazu, „Person of the Year – Female“, ging an Comedienne Carolin Kebekus.

Standing Ovations gab es für die „Livestream“ – Siegerin und älteste Webvideopreisträgerin überhaupt, die Marmeladenoma. Sie setzte sich mit ihrem Kanal gegen den 30 Tage Livestream von Simon Unge und den Channel Rocket Beans TV durch.

Die Kategorie „Original Song“, eingeläutet mit einem Cover-Medley der nominierten Songs, konnten die Lochis mit ihrem Song „Lieblingslied“ für sich entscheiden.

Weiterer Gewinner des Abends war unter anderem Sebastian Linda, der mit dem Sieg in der Kategorie „Arthouse“ bereits seinen vierten Webvideopreis insgesamt, jeweils in einer anderen Kategorie, mit nach Hause nahm.

Außerdem erfolgreich waren an diesem Abend unter anderem Jan Böhmermann, Melina Sophie, die Online Nachhilfe Plattform The Simple Club und der Funk Kanal Y-Kollektiv. Letztere gewannen den nur von der Academy bestimmten Preis für die Newcomer des Jahres.

Auch musikalisch hatte die Show einiges zu bieten. So traten während der Gala Mike Singer, Jannine Weigel und die Band Kaiser Franz Josef auf.

 

Kritik um den Webvideopreis und die Branche

Wo eine ganze Branche aufeinandertrifft, gibt es viel zu diskutieren. So wurde bereits im Vorfeld des Webvideopreises 2017 von verschiedenen Creatorn einiges an Kritik geäußert. Diese Kritik betraf unter anderem Dinge wie die Kategorieanzahl, das Votingverfahren und die Nominierten.

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Auch die Show selbst war reichlich mit Kritik und sanften Seitenhieben an verschiedenste Nominierte gespickt. So wurde die Gala mit einer von Barbara Schöneberger gesungenen Jazz Version von Bibis Song „How it is“ eröffnet. Gleich darauf folgte die MAZ mit den Nominierten der Kategorie „Beauty“ in denen zu den Kanälen PUSCH ART und MrsBella Videoausschnitte gezeigt wurden, zur dritten Nominierten Heidi Klum jedoch nicht. Hier war nur der sicherlich allen bekannte, traurig dreinblickende YouTube Smiley zu sehen. Dieser erscheint auf der YouTube Plattform mit dem Text „Dieses Video ist nicht verfügbar“, war hier aber mit dem Text „Sorry Heidi, wir haben heute leider kein Foto für dich“ versehen. Die Frage, ob dies als Eingeständnis einer Fehlnominierung interpretiert werden darf, bleibt allerdings offen.

Kritik kam an diesem Abend auch von den Creatorn. Die Zwillinge Heiko und Roman Lochmann alias die Lochis nutzten den Moment nach ihrer Dankesrede und zogen mit einem deutlichem „Schämt euch“ die Aufmerksamkeit aller auf sich. Sie kritisierten das Verhalten der gesamten Branche und Community im Bezug auf Bibis Song und setzten sich für Kritik und gegen Hate ein:“Schämt euch, dass ihr so auf dieser Hasswelle mitgeritten seid“. Das Nachtreten, wenn etwas am Boden liegt, nur um in die Trends zu kommen bezeichnen die Jungs als „respektlos, unverschämt und traurig“ und ernteten dafür viel Applaus und Zustimmung.

Bereits angekündigt hat der Webvideopreis große Veränderungen für 2018:

 

Die Gewinner im Überblick:

360°
WDR

ANIMATION
Kurzgesagt – In a Nutshell

ARTHOUSE
Sebastian Linda

BEAUTY
PUSCH ART

BEST VIDEO OF THE YEAR
Wishlist

BRAND CAMPAIGN
BVG

COMEDY
Neo Magazin Royale – für das Projekt „Every Second Counts”:

COMMUNITY
Julien Bam

EDUCATION & SCIENCE
TheSimpleClub

FOOD
Sally’s Welt

GAMING
tinNendo

INTERACTIVE
Julien Bam

JOURNALISM
Tomatolix

LIFESTYLE
Kliemannsland

LIVESTREAM
Marmeladenoma

MUSIC
Rezo / theclavinover

NEWCOMER
Y-Kollektiv – für den Kanal: Y-Kollektiv (Gewinner in dieser Kategorie wurde ausschließlich von der Webvideopreis-Academy bestimmt)

OPINION
Melina Sophie

ORIGINAL SONG
Die Lochis – „Lieblingslied“

PERSON OF THE YEAR FEMALE
Carolin Kebekus

PERSON OF THE YEAR MALE
Felix von der Laden

SOCIAL CAMPAIGN
Bereits im Vorfeld ausgezeichnet wurden die Projekte “Friendly Fire 2”, “Loot für die Welt 3” und “#SaveSelous”

SOCIAL INFLUENCER CAMPAIGN
Julien Bam

SPORTS
Kampfkunst Lifestyle

VLOG
Felix von der Laden

Chrisi

Chrisi

Chrisi ist eine medienbegeisterte Studentin. Seit 2014 betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal und beschäftigt sich mit der Webvideobranche. [email protected]

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