Auf dem Twitter Kanal vom Webvideopreis wurden nun die neuen Kategorien des Webvideopreises 2018 veröffentlicht. Außerdem gibt es einige Veränderungen im Bezug auf das Einreichen der Videos. 

Beim Webvideopreis 2018 wird es 15 Kategorien geben. Diese findet ihr unten im Artikel. Die Auswahl der Kategorien wurde nicht von allen gut aufgenommen. So schreibt ein Twitter-User: „Sehe ich das richtig, dass es keine Animationskategorie mehr gibt?“ Daraufhin die Antwort:

Weiterhin schreibt der User: „Ich finde es bedauerlich, dass so qualitativen Nischenproduktionen zu wenig Aufmerksamkeit gegeben wird.“ Dem stimmt ein weiterer Twitter-User zu und sagt außerdem, dass gerade Animation wegen des Aufwandes eine Kategorie sein sollte.

Es gibt aber auch durchaus positives Feedback zu den Kategorien. So schreibt ein Instagram-User: „Gute Kategorien dieses Jahr. Jetzt muss nur noch das Voting-System gut sein.“

 

Nur Creator können Videos einreichen

Videos können dieses Jahr nur von Creatorn bzw. Rechteinhabern eingereicht werden. Heißt die Community kann dieses Jahr nicht wieder ihre Lieblingsvideos einreichen. So stellt ein  Facebook-User die Frage, ob der Webvideopreis nun kein Communitypreis mehr sei.  Ein weiterer Twitter-User äußert sich ebenfalls dazu und schreibt: „Schade, ich verstehe den Wegfall an Arbeitsaufwand, aber sich selbst einreichen könnte so manchem kleineren Creator unangenehm sein.“

Lediglich in der Kategorie Person of the Year kann die Community ihre Favoriten bestimmen. Die Kategorie Newcomer und Ehrenpreis wird wiederum von der Academy bestimmt.

 

Kein Social-Media-Voting

Ein weiterer Unterschied zum letzten Jahr ist der, dass es dieses Jahr kein Social-Media-Voting geben wird. So konnten Fans letztes Jahr noch auf Instagram, Twitter und Facebook per Likes für ihre Lieblinge voten, wird das Voting dieses Jahr ausschließlich über die Website laufen.  Als Grund, weshalb es dieses Jahr kein Social-Media-Voting geben wird, wird auf Twitter folgendes genannt: „Es gab zum #wvp17 massive Kritik am Social Media Voting und einen klaren Wunsch, dies doch über ein Website-Voting zu lösen.“

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Unterschiede 2017 – 2018

Zusammengefasst sind vier klare Unterschiede zum letzen Jahr deutlich.

  1. Kein Social-Media-Voting mehr
  2. Nur Rechteinhaber können Videos posten, Ausnahme Person of the Year
  3. Ganzjährige Einrreichungsphase
  4. Kategorien wurden bereits festgelegt, nicht mehr im nachhinein

 

Die Einreichungsphase für den Webvideopreis 2018 hat  bereits begonnen und läuft bis zum 31.12.17. Die Werke können hier eingereicht werden.

Best Video of the YearDas beste Webvideo des Jahres
JournalismWerke, die journalistisch Informationen verarbeiten
OpinionWerke, bei denen der Ausdruck der eigenen Meinung im Vordergrund steht
MusicWerke mit musikalischer Ausrichtung. Dabei ist nicht der Song, sondern die visuelle Inszenierung sowie die künstlerische Gestaltung maßgeblich
ComedyWerke mit unterhaltenden Inhalten, z.B. in Form von Satire, Sketches oder Ironie
ArthouseWerke mit filmisch künstlerischem Anspruch
Education & ScienceWerke, die Wissen und Bildung vermitteln
Lifeystyle – „Express-Yourself“ – Werke mit Bezug zu Reisethemen, Lebensratgeber, Beauty, Fashion, ‚Do It Yourself‘ und Interior Design
FoodWerke, die sich inhaltlich mit Essenskultur und/oder Kochen beschäftigen
SportsWerke mit Bezug zu sportlichen Aktivitäten
GamingWerke mit gaming-affiner Ausrichtung, Inszenierungen mit Gaming-Bezug
VlogWerke, die vornehmlich direkt das Publikum ansprechen und im Sinne eines Tagebuchs geführt werden
Person of the YearBeliebteste Persönlichkeit des Jahres
NewcomerNachwuchs: Persönlichkeit oder Team mit Zukunft
EhrenpreisPersönlichkeiten, die für ihren herausragenden Einfluss auf die Webvideo-Branche geehrt werden

Beitragsbild by Webvideopreis

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