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YouTube CEO erklärt bessere Kommunikation zur Priorität in 2018
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YouTube CEO erklärt bessere Kommunikation zur Priorität in 2018

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In einem aktuellem Blogpost meldet sich YouTube CEO Susan Wojcicki zu den geplanten Veränderungen für die Webvideoplattform für das Jahr 2018. Kommunikation wird dabei eine der Hauptprioritäten sein.

 

Folgende Punkte wurden in dem Blogpost von Susan Wojcicki als Prioritäten benannt:

 

Transparenz und Kommunikation verbessern

Für 2018 ist geplant, das Vertrauen der Creator in die Plattform und deren Verantwortlichen zu stärken und den Austausch zwischen den beiden Lagern zu verbessern. Dazu sollen zunächst einmal die Twitter Accounts @YTCreators und @TeamYouTube stärker genutzt werden. Neben dem Ankündigen von Veränderungen, soll den Creatorn so auch individuelle Hilfe geboten werden. Außerdem plant YouTube CEO Susan Wojcicki ihren eigenen YouTube Kanal stärker zu bespielen, um einen besseren Austausch mit den Nutzern der Plattform gewährleisten zu können.

 

Erfolge fördern

Das Problem mit der Demonetarisierung und der eingeschränkten Monetarisierung ist auch an YouTube selbst nicht vorbei gegangen. Das neu eingeführte System hatte dabei einer Vielzahl von Videos die Monetarisierung entzogen, die keinen Verstoß gegen die Community Guidelines beinhalteten.
Aktuell arbeitet YouTube an einem verbessertem System, welches auch wieder mehr menschliche Reviews beinhaltet.
Außerdem werden den Creatorn weitere Möglichkeiten zur Monetarisierung eröffnet. Vor kurzem wurde mit „Super Chat“ eine Möglichkeit veröffentlicht mit Livestreams Geld zu verdienen. „FameBit“ hingegen soll Creatorn helfen Markendeals zu erwerben.

 

Eröffnung weiterer Möglichkeiten zum Austausch zwischen Zuschauer und Creator

Aktuell bietet YouTube bereits einige Formen der Kommunikation zwischen Produzent und Publikum an: Das Liken, Kommentieren, Teilen und Abonnieren ist jedem auf YouTube geläufig. Im letzten Jahr eröffnete YouTube einigen ausgewählten Creatorn die Community Tabs und Stories(wie bereits bekannt aus Instagram, Snapchat und Facebook). Diese Funktionen sollen weiter ausgebaut werden, so dass mehr Interaktion von den sozialen Netzwerken zur Webvideoplattform zurückgelangt.

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Zudem wird davon gesprochen die Bereiche Augmented und Virtual Reality stärker zu unterstützen.

 

Verschärfung und Durchsetzung der Community Richtlinien

Als größte Webvideoplattform weltweit hat YouTube eine soziale Verantwortung. Um damit entsprechend umzugehen, möchten die Betreiber sich in einen engeren Austausch mit Organisationen und Experten begeben. Genannt werden in diesem Zusammenhang Themen wie Hate Speech und Suizidprävention.

Die Druchsetzung der Community Richtlinien soll außerdem durch eine Kombination aus menschlicher Überprüfung und Machine Learning gewährleistet werden. Die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich soll daher auf über 10.000 angehoben werden.

Außerdem ist eine engere Zusammenarbeit mit seriösen Nachrichtensendern geplant. In Amerika wurde bereits Mitte des Jahres 2017 auf der Startseite die Unterkategorie „Breaking News“ eröffnet. Diese soll im aktuellen Jahr verbessert werden.

Als letzten Unterpunkt ist zu nennen, dass konkretere Richtlinien mit der Möglichkeit zu schärferen Konsequenzen eingeführt werden sollen. Damit gilt es zu verhindern, dass Skandale, wie der um Logan Paul, der Community und dem Ansehen der Website schaden.

 

Größere Investitionen in Bildung

Bildungscontent ist ein weites Feld auf YouTube. Von Schulfächern, über Allgemeinwissen, bis hin zu Haushaltstipps: Bildungskanäle feiern große Erfolge.

Um diesen Zweig zu verbessern möchte YouTube enger mit Bildungsschaffenden und Organisationen zusammenarbeiten.

Bild: By TechCrunch (_SJP1857) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Chrisi Chrisi ist eine medienbegeisterte Studentin. Seit 2014 betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal und beschäftigt sich mit der Webvideobranche. [email protected]

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