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YouTube verschärft Teilnahme am Partnerprogramm und kommt Werbetreibenden entgegen
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YouTube verschärft Teilnahme am Partnerprogramm und kommt Werbetreibenden entgegen

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YouTube kündigte neue Voraussetzungen für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm an.

Im Dezember hatte Susan Wojcicki, CEO von YouTube, Maßnahmen angekündigt um Webetreibende, Creator und letztlich auch die Konsumenten vor unangemessen Inhalten zu schützen. Nun gab YouTube bekannt, welche Änderungen speziell auf Creator zukommen.

 

Zugang zu YouTube-Partnerprogramm erschwert

Im Wesentlichen wird der Zugang zum YouTube-Partnerprogramm erschwert. Zukünftig können Kanäle nur noch dann ihre Videos monetarisieren, wenn sie mindestens 1.000 Abonnenten, 10.000 Aufrufe und 4.000 Stunden Sehdauer in den letzten 12 Monaten vorweisen können. Das gilt nicht nur für neue Bewerbungen. Kanäle die dem Partnerprogramm bereits angehören, aber die neuen Anforderungen nicht erfüllen, werden ab dem 20. Februar 2018 ihre Videos nicht mehr monetarisieren können und kein Teil des YouTube-Partnerprogramms mehr sein. Sobald sie jedoch die neuen Zugangsvoraussetzungen erreichen, wird der Kanal erneut geprüft und bei Eignung (Konform mit den YouTube-Richtlinien) wieder ins Partnerprogramm eingebunden.
Videos und Kanäle die zu Google Preferred gehören, werden zukünftig manuell geprüft und nur dann Werbeinhalte geschaltet, wenn diese den Richtlinien entsprechen. Google Preferred sind, grob zusammengefasst, 10 Videopakete wie zum Beispiel „Kochen“, „Unterhaltung, und „Beauty“ worin Google Kanäle bündelt die in der Altersgruppe der 14-29-jährigen zu den Top5-Prozent der YouTube-Kanäle zählen.

 

Werbetreibende soll verlässlich ein werbefreundliches Umfeld geboten werden

Des Weiteren wird YouTube in den kommenden Monaten ein dreistufiges Kontrollsystem einführen, dass speziell Werbetreibenden zugutekommen wird. Diese werden dann die Möglichkeit bekommen, ihren Marken gezielter einer geeigneten Platzierung zuzuordnen. So können sich Werbekunden eher sicher fühlen, dass ihre Brands in einem werbefreundlichen Umfeld platziert werden und dennoch auch die nötigen Reichweiten erhalten.

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YouTube sucht Gespräch mit Creatorn

In einem Blogpost gehen Neal Mohan, Chief Product Officer und Rober Kyncl, Chief Business Officer, auf das schwierige Jahr 2017 ein, welches YouTube durchleben musste. Ihnen sei bewusst, dass die nun kommunizierten Maßnahmen vorrangig potentiellen Missbrauch einer großen Gruppe angehen werden. Man sieht aber auch, so die Zwei im Blogpost, dass „die Handlung eines einzelnen, großen Kanals Auswirkungen auf die Community haben kann und darauf, wie Werbetreibende YouTube betrachten.“ Daher wolle man nun in den kommenden Monaten mit Creatorn Gespräche führen um Gedanken zu hören und Ideen zu sammeln um diese Herausforderung ebenfalls zu meistern. Dabei spielen Mohan und Kyncl wohl vorrangig auf den Skandal rund um Logan Paul an.

Die Zeit wird uns zeigen ob und in welcher Form die nun angekündigten Maßnahmen wirken.

Florian Florian ist TubeNOW-Portalleiter und langjähriger Webvideo-Beobachter. [email protected]

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