disstrack

Leon Machère, MiiMii, Julien Bam – Sie alle haben im vergangenen Monat Disstracks veröffentlicht. Der von KsFreakWhatElse wurde sogar gesperrt. Woher kommt der Trend?

Angefangen hat es tatsächlich mit Leon Machère. Er ist im Wesentlichen bekannt für seine Pranks, hat aber auch schon einige eigene Songs veröffentlicht. Im Juli kündigte er nach einer zweimonatigen YouTube Pause an, Disstracks gegen verschiedene YouTuber zu veröffentlichen. Trotz dieser Pause hätten verschiedene YouTuber trotzdem Videos über ihn gemacht, ihn gehatet und auf ihn „geschossen“. Er spricht von einer langen Blacklist mit Namen von YouTubern, die er in der kommenden Zeit alle abarbeiten wolle.

Als erstes bekamen ApeCrime ihr Fett weg, später auch Julien Bam und MiiMii. Von allen bekam er eine Antwort. Auch YouTuber wie Rezo und iBlali mischten mit. Die jeweiligen Videos erreichten fast ausschließlich Aufrufzahlen in Millionenhöhe.

 

KsFreakWhatElse: Disstrack gesperrt

KsFreakWhatElse schien das Ganze kürzlich noch übertreffen zu wollen. In seinem Disstrack „Kein Respekt mehr“ disst er nicht nur Einen, sondern gleich mehrere YouTuber und feuert verschiedene Lines gegen die ganze Szene.

Dabei gab es nur ein Problem: Der Track wurde offenbar vom Song „Disrespectful“ des Musikers G4shi in Beat und Flow kopiert. Selbst die Grundthematik ist die Gleiche.
Dies zog aus naheliegenden Gründen eine komplette Sperrung des Videos von KsFreak nach sich. Außerdem antwortete ihm der betroffene Rapper auf Twitter mit einer Line aus dem betroffenen Song. “Disrespect me and I’m real disrespectful“, schreibt er an den YouTuber.

 

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Das Statement von KsFreakWhatElse

„Das ist mit das Schlimmste was mir hätte passieren können. Ich habe einen Copyrightstrike erhalten, obwohl ich für den Beat bezahlt habe“. So startet KsFreak in sein Statement Video zur Löschung seines Disstracks. Er zeigt sich traurig darüber, dass ihm ständig Steine in den Weg gelegt werden und darüber, dass so wenig Leute den Spaß hinter dem Disstrack verstehen. Zudem gibt er zu, dass der Song zu 80% von G4shi übernommen wurde, sieht darin jedoch kein größeres Problem.

In einem kurzen englischsprachigen Segment des 18 minütigen Statements wendet sich KsFreak auch an G4shi persönlich. Entschuldigen tut er sich nicht, zeigt sich dafür aber als großer Fan seiner Musik und argumentiert mit Begründungen wie Cover und eigene Lyrics.

Er erklärt zudem, dass er in den Track nur YouTuber eingebaut hat, die er selber feiert und zeigt sich insgesamt das ganze Video lang begeistert von seinem eigenen Disstrack und kommentiert verschiedene Passagen des Songs.

Chrisi

Chrisi

Chrisi ist eine medienbegeisterte Studentin. Seit 2014 betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal und beschäftigt sich mit der Webvideobranche. [email protected]

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