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Kolumne: Zeit & Selbstmanagement für kleine YouTuber

So motiviert ihr euch, euren YouTube-Kanal langfristig weiterzubringen! | 4/4

Wir alle kennen es: Es gibt Phasen, in denen sind wir super motiviert und inspiriert und keiner kann uns aufhalten! Videos für drei Monate produzieren? Kein Problem! 😀 Und dann gibt es wieder Phasen, in denen nichts gelingen möchte und unsere Motivation leider nirgendwo zu finden ist.

Das ist vollkommen normal. Motivation kommt und geht und kann man leider nicht 100%ig steuern. Aber es gibt einige Faktoren, die sie beeinflussen. Und ein paar davon möchte ich heute mit euch teilen. Denn wenn wir das Konzept „Motivation“ etwas besser verstehen, können wir es auch für uns nutzen.

Also:

Schritt 1: Hinterfragt, woran es bisher bei euch gescheitert ist, langfristig motiviert zu bleiben.

Was hat euch gestört, frustriert oder demotiviert? Waren es äußere Umstände wie Unordnung oder hattet ihr zu viel zu tun? Ging es euch in demotivierten Phasen generell nicht gut? Oder waren es eher Sorgen oder Ängste, dich euch zurückgehalten haben? Hattet ihr z.B. das Gefühl, euren eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden? Hat euch Feedback gefehlt? Waren es sinkende Zahlen oder etwas ganz anderes?

Ich lerne immer wieder, dass Motivation ein sehr persönliches Thema ist und verschiedene Menschen verschiedene Dinge motivieren und demotivieren. Sobald ihr beginnt, ein Bewusstsein zu entwickeln, was euch persönlich motiviert und demotiviert, könnt ihr diese Faktoren in eurem Alltag bewusst fördern oder so gut es geht eliminieren. Bei Sorgen, Ängsten und anderen Gefühlen könnt ihr auch ganz bewusst nach Lösungen suchen oder im Freundeskreis nach Rat fragen.

Schritt 2: Eliminiert mögliche Hindernisse schon vorab!

Was euch in der Vergangenheit demotiviert hat, kann euch auch in der Zukunft demotivieren. Sobald ihr herausgefunden habt, was das ist, könnt ihr euch JETZT schon Lösungen für diese Hindernisse suchen.

Beispiel:

In der Vergangenheit wart ihr demotiviert, weil ihr gerne wöchentlich ein Video veröffentlichen wolltet, aber da fast nie Zeit für hattet?Produziert doch jetzt schon einige Videos vor und überlegt euch, welche Aufgaben ihr an wen delegieren könntet bzw. wer euch bei einem Dreh helfen könnte. 

Das hat den Vorteil, dass ihr in der Situation selbst nicht mehr so leicht überfordert seid, da ihr genau wisst, wie ihr mit der Situation umgehen könnt.

Schritt 3: Kennt euer WARUM

Warum möchtet ihr eigentlich YouTube-Videos produzieren? Was steckt für euch dahinter? Ist es die perfekte Möglichkeit für euch, euch kreativ auszuleben? Oder ist es für euch ein Weg in die Selbstständigkeit? Möchtet ihr mit euren Videos Menschen helfen?

Wir alle haben verschiedene Beweggründe, warum wir tun, was wir tun.

Da wir ja schon wissen, dass Motivation nicht starr ist, hilft uns ein starkes WARUM, auch in Tiefphasen weiter zu machen. An solchen Tagen wird euer WARUM eure Motivation sein. Und: Consistency is key.

Schritt 4: Eliminiert Versuchungen, macht eure Wunsch-Tätigkeiten offensichtlich!

Das Geheimnis dahinter, diszipliniert zu sein, ist nicht die ganze Zeit Versuchungen zu widerstehen. Der Schlüssel ist, Versuchungen schon von vornherein zu eliminieren und die Dinge offensichtlich zu gestalten, die ihr fördern möchtet.

Heißt: Lasst eure Softboxen und Stative aufgebaut und macht es euch so einfach wie möglich, mit dem Videodrehen zu beginnen.

Bereitet alles vor, was ihr benötigt und lasst Block und Stift für das Brainstorming schon offen für den nächsten Morgen liegen.

Und tut die Fernbedienung des Fernsehers vielleicht an einen anderen Ort, an den man etwas schwerer dran kommt.

Wenn ihr euch weniger dafür anstrengen müsst, mit z.B. dem Brainstorming zu beginnen als z.B. Netflix anzumachen, erhöht ihr eure Chancen auch wirklich mit dem Brainstorming zu beginnen. 

Schritt 5: Definiert klare Schritte!

Es gibt kaum etwas demotivierenderes als wenn man etwas machen möchte, aber einfach nicht weiß was oder wie. Kennt euer Ziel (siehe Blogpost eins) und definiert klar und verständlich (und bitte mit Verben! ;)), was eure nächsten Schritte sind, um dieses Ziel zu erreichen. Jemand komplett anderes sollte wissen, was gemeint ist, wenn er eure To-Do-Liste liest.

Dieser Schritt allein kann schon unglaublich viel ausmachen! 

Also: Was ist euer nächster Schritt, um euren YouTube-Kanal voran zu bringen?

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps in dieser kleinen Kolumne helfen und wünsche euch von Herzen ganz viel Erfolg mit eurem YouTube-Kanal!

Für weitere Tipps könnt ihr gerne auf meinem Instagram-Account @organisationsliebe oder meinen Blogposts vorbeischauen.

Viele Grüße,

Hannah


Zu den anderen Beiträgen der Serie:

Zeit- & Selbstmanagement für kleine YouTuber – konkrete Tipps | 1/4

So findet ihr Zeit für euren YouTube Kanal! | 2/4

So könnt ihr produktiver arbeiten und euren YouTube Kanal voran bringen! | 3/4

Geschrieben von
Hannah
Hannah Stienen ist das Gesicht hinter „Organisationsliebe“ und unterstützt Solo-Selbstständige dabei, ihre Ziele zu erreichen und den Umgang mit ihrer Zeit stressfrei und besser zu managen. Die eigentliche Musikerin bezeichnet „Selbstmanagement“ als ihre zweite Leidenschaft. Sie teilt regelmäßig ihre Erfahrungen und Tipps auf Instagram & Co und hält Workshops zu dem Thema. Hannah ist zudem Autorin des E-Books „Organisationsliebe – Dein Weg zum ganzheitlichen Planer“, in welchem sie ihre Leserinnen und Leser dazu ermutigt, ihr eigenes Planungs-System zu kreieren, welches perfekt zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt.

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